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Meditation – Wenn innere Ruhe die beste Medizin ist

Veröffentlicht am 1. Juli 2020

Kategorien: Gesundheit

Morgens liegt man zwar noch im Bett, aber die Gedanken kreisen bereits um den Tagesablauf. Beim Frühstück denkt man daran, was man denn heute den Kindern zum Mittag auftischt und auf der Arbeit….. Ja da wollen wir erstmal gar nicht dran denken, tun wir aber. Projekte müssen gestemmt, Statistiken geführt, Kunden bedient und Material bestellt werden. Dabei ist es nicht so wie vor 30 Jahren. Als ich in das Berufsleben wechselte, galt das ungeschriebene Gesetz, dass das was du jetzt lernst, aller Wahrscheinlichkeit nach auch deine Tätigkeit sein wird, wenn du in Rente gehst.

Kurz und gut, man ist nie im hier und jetzt. Immer schweifen die Gedanken permanent in die Zukunft ab. Leider ist dies für uns zu einer Normalität geworden, aber alles andere als natürlich. Während damals durch das schwächer werdende Tageslicht die Produktion unseres Schlafhormons Melatonin angeregt wurde, wird es durch die Blaulichtanteile des Fernsehers und des Computers gehemmt.

Eine schnelllebige Arbeitswelt zwingt uns zu permanenten Anpassungsprozeduren und die immerwährende Erreichbarkeit ist mittlerweile ein Standard der selbst auferlegten Fähigkeiten geworden. Das es so nicht weitergehen kann, zeigen diverse Statistiken und Studien, die einen starken Anstieg der Patienten mit Erschöpfungssyndrom (Burn-Out) verzeichnen. Hier liegt es nicht nur im Interesse des Betroffenen, sondern auch im Interesse der Unternehmen, bessere Bedingungen zu schaffen.

Meditation dient zum Erhalt der eigenen Achtsamkeit und hat nicht zwangsläufig etwas mit Spiritualität zu tun. Meditation verändert nachweislich unser Gehirn und schafft Platz für die fehlenden Elemente in unserem quirligen Alltag. Lassen Sie sich von Adrian Göldner die Wirksamkeit der Meditation erläutern und genießen Sie eine geführte Meditation.

Der private Alltag, als auch das Berufsleben haben sich drastisch geändert. Permanente Erreichbarkeit im Job, in der Familie als auch in der Freizeit, stellen überwältigende Herausforderungen. In den Zeiten, in denen es noch kein Internet gab und der Fernsehkonsum beim Dreikanalprogramm stark beschränkte, wurde der Abend in Gemeinsamkeit verbracht. Das schwächer werdende Tageslicht leitete eine, für den Schlaf und die Regeneration ausgelegte Hormonlage ein und wir glitten allmählich in den Schlaf. Heute lassen wir uns bis zuletzt von dem blauen Lichtnebel berieseln, sei es am Computer oder am Fernsehapparat und erliegen im Bett einem Kopfkarussell das krampfhaft versucht das erlebte zu verarbeiten.

“Take care of your body. It´s the only place you have to live.”

Jim Rohn